So erstellen Sie einen Zeitplan für Ihre Masterarbeit (inkl. Schritt-für-Schritt-Anleitung)

Die Masterarbeit kann eine wahre Mammutaufgabe sein. Ohne eine gute Vorbereitung und eine realistische Zeitplanung besteht die Gefahr, sich zu verzetteln und in Zeitnot zu geraten. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen und Vorlagen, die Sie für Ihren Zeitplan benötigen.

Als Abschlussarbeit kommt der Masterarbeit im Verlauf des Studiums eine wichtige Bedeutung zu. Entsprechend groß sind auch der Umfang und die inhaltlichen sowie formalen Anforderungen, die an die Masterarbeit gestellt werden. Weil viele Studierende mit der Masterarbeit erstmals eine wirklich umfangreiche Studienarbeit schreiben, herrscht häufig Unsicherheit darüber, wie dieses Unterfangen am besten anzugehen ist.

Damit Sie vor der Abgabe Ihrer Masterarbeit nicht in Zeitnot geraten, sollten Sie den Ablauf Ihrer Forschung frühzeitig und genau planen. Zeitmanagement ist beim Schreiben der Masterarbeit von größter Bedeutung: Es geht darum, einen Weg zu finden, das wissenschaftliche Projekt effizient fertigzustellen - und zwar im Hinblick auf sowohl die zu erledigenden Aufgaben als auch die Energie, die Sie in Ihre Abschlussarbeit stecken. Nehmen Sie sich zu Beginn Ihrer Masterarbeit Zeit, den Gesamtaufwand zu planen, Meilensteine abzustecken und die einzelnen Arbeitsschritte sinnvoll zu unterteilen.

Sie sollten davon ausgehen, dass Sie im Rahmen Ihrer Masterarbeit insgesamt bis zu fünf Phasen bzw. Abschnitte durchlaufen. Für jeden dieser Abschnitte sollten Sie ausreichend Zeit einplanen: So schreiben Sie Schritt für Schritt, Abschnitt für Abschnitt eine erfolgreiche Masterarbeit. Folgende Phasen gehören zu einer Masterarbeit in der Regel dazu:

  1. Die Vorbereitung
  2. Die Recherche
  3. Das Schreiben
  4. Die Korrektur
  5. Die Abgabe

Eine gute Planung ist wichtig, weil Abschlussarbeiten - und damit auch die Masterarbeit - in aller Regel in einem festgelegten Zeitfenster fertiggestellt werden müssen. Der typische Zeitrahmen für eine Masterarbeit liegt bei 6 Monaten; in Ausnahmefällen kann sie auch in einem längeren Zeitraum geschrieben werden. Genaue Angaben zum Zeitfenster können in der jeweiligen Prüfungsordnung eingesehen werden bzw. sollten mit dem akademischen Betreuer abgesprochen werden.

Wofür benötigt man einen Zeitplan?

Beim Schreiben der Masterarbeit erfüllt ein guter Zeitplan zwei Funktionen: Zum einen hilft er Ihnen dabei, zielorientiert und effizient zu arbeiten. Zum anderen vermeiden Sie mit einem Zeitplan (sofern Sie sich auch daran halten), dass Sie in Stress geraten und ein nicht zufriedenstellendes Ergebnis abliefern.

Das Zeitmanagement hilft dabei, die einzelnen Abschnitte der Masterarbeit schon im Vorfeld zu überdenken, mit Aufgaben zu füllen und diese so zu arrangieren, dass sich alle To Do's innerhalb des gesteckten Zeitrahmens erfüllen lassen. 

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um einen Zeitplan für die Masterarbeit zu erstellen?

Bevor Sie einen Zeitplan für Ihre Masterarbeit erstellen können, müssen Sie wissen, über welches Thema Sie schreiben werden. Auch die wichtigsten Absprachen mit Ihrem Dozenten sollten Sie bereits getroffen haben: Der Umfang der Arbeit, der Bearbeitungszeitraum, formale Vorgaben und inhaltliche Anregungen Ihres akademischen Betreuers helfen Ihnen dabei, das Thema inhaltlich grob zu umreißen und die wichtigsten Meilensteine wie bspw. die einzelnen Teile der Masterarbeit festzulegen.

Haben Sie das Thema festgelegt, sollten Sie bewusst zurücktreten und das große Ganze betrachten. Nun, da Sie wissen, welches wissenschaftliche Ziel Sie verfolgen und welche Arbeitsschritte notwendig sind, um dieses zu erreichen, können Sie sehr exakt festlegen, wie viel Zeit Sie für welche Aufgabe einplanen müssen. Ist der Zeitplan erstellt, können Sie mit der Forschung beginnen.

Die Themenfindung selbst ist daher nicht direkt Teil des Zeitplans, jedoch ist diese nicht zwingend vollständig abgeschlossen, wenn Sie die Masterarbeit anmelden. Bis die zentrale Fragestellung gefunden und damit das Thema eindeutig festgelegt ist, können bereits einige Tage bis Wochen vergehen - im Hinblick auf den Zeitpunkt der Anmeldung ist der Arbeitsschritt der Themenfindung folglich durchaus mitzudenken.

Auch bei der Themenfindung lohnt es sich, Schritt für Schritt vorzugehen. Je besser Sie die einzelnen Aufgaben kennen, die Sie während der Themenfindung erfüllen müssen, desto genauer können Sie auch hier Ihren Zeitplan einschätzen:

Diese Phase Ihres Zeitplans sollte abgeschlossen sein, bevor Sie mit der eigentlichen Forschung und der Bearbeitung Ihres Themas beginnen. Haben Sie die Themenfindung beendet und mit Ihrem akademischen Betreuer besprochen, können Sie die Masterarbeit beim Prüfungsamt anmelden. Weil mit dem Tag der Anmeldung das offizielle Zeitfenster für die Bearbeitung beginnt, sollte Ihr Zeitplan ebenfalls vollständig erstellt sein.

Schritt für Schritt einen Zeitplan erstellen

Bei der Erstellung des Zeitplans für Ihre Masterarbeit sollten Sie das Datum der Abgabe fest im Blick haben. Nur wenn Sie wissen, wie viele Arbeitsschritte Sie auf dem Weg dorthin durchlaufen müssen, können Sie verlässlich planen. Wie viel Zeit aber müssen Sie eigentlich für welche Phase der Bearbeitung einplanen, wenn Ihnen für die Masterarbeit sechs Monate (diese entsprechen ca. 26 Wochen) zur Verfügung stehen?

  1. die Vorbereitung (ca. 1 Woche): Erstellung des Zeitplans, Festlegung des zeitlichen Rahmens und der formalen Bedingungen
  2. die Recherche (ca. 7 Wochen): Auswahl der Fachliteratur, Lesen und Analysieren von Quellen, ggfs. Durchführen einer statistischen Auswertung oder eines Laborversuchs
  3. das Schreiben (ca. 11 Wochen): Erstellung von Gliederung und Hypothesen, Formulierung der einzelnen Kapitel, erste grobe Korrektur
  4. die Korrektur (ca. 4 Wochen): Überprüfung aller Zitate und Literaturangaben, zweite Korrektur, ggfs. externes Lektorat, finales Anpassen der Formatierung
  5. die Abgabe (ca. 1 Woche): Satz, Druck und Bindung der Arbeit, Abgabe an der Hochschule

Die Vorbereitung (Abschnitt 1)

Bevor Sie so richtig loslegen können, müssen sie den zeitlichen und formalen Rahmen Ihrer Masterarbeit abstecken - tun Sie das nicht, ist die Gefahr groß, dass Sie sich verzetteln. Drei Parameter sollten Sie deshalb kennen, bevor Sie zum nächsten Schritt übergehen: das Abgabedatum, die Seitenzahl und die formalen Anforderungen. Erst dann ist es Zeit, mit der Recherche zu beginnen.

Ein üblicher Zeitraum sind bei einer Masterarbeit mit einem Umfang von ca. 80 bis 100 Seiten sechs Monate - das entspricht in etwa 26 Wochen. Viele Studierende konzentrieren sich dabei jedoch nur aufs Schreiben und denken nicht an Korrektur oder Abgabe. Vor allem für einen ordentlichen Druck und die Bindung fehlt dann am Ende des Bearbeitungszeitraums häufig die Zeit.

Machen Sie sich bewusst, wie viel Zeit Sie für welche Phase der Masterarbeit benötigen. Nur wenn Sie die einzelnen Arbeitsschritte kennen, können Sie einschätzen, ob Ihr Zeitplan realistisch ist. Natürlich kann der Umfang der einzelnen Phasen bei jedem Studierenden variieren, jedoch hat sich folgende prozentuale Aufteilung als empfehlenswert erwiesen:

Zusammengenommen nehmen also die Aufgaben jenseits des Schreibens einen größeren Teil der Bearbeitungszeit ein als das Schreiben selbst, sind also mindestens ebenso essenziell für das Gelingen der Arbeit.

Die Recherche (Abschnitt 2)

Die erste Phase der eigentlichen Bearbeitung des Themas ist die Recherche. Unabhängig vom Studienfach bilden Quellen und Forschungsliteratur eine essenzielle Grundlage für die Masterarbeit. Die Recherche kann folglich als Grundgerüst Ihrer Arbeit verstanden und sollte keinesfalls vernachlässigt werden. Eingeteilt werden kann die Phase der Recherche in zwei Abschnitte, für die insgesamt ca. 7 bis 10 Wochen zur Verfügung stehen. Wird weniger Zeit benötigt, können Sie sich beim Schreiben oder Korrigieren mehr Zeit nehmen.

Die Recherche beginnt mit dem Aufstellen einer Literaturliste und einer übergeordneten Sichtung der einzelnen Werke. in diesem Abschnitt studieren Sie die Inhalte noch nicht; es geht vielmehr darum, die Auswahl an Literatur einzugrenzen und nicht relevante Titel auszusortieren. Erst im Anschluss daran beginnen Sie, die einzelnen Bücher und Aufsätze zu lesen und auszuwerten.

Praxistipp: Planen Sie genügend Zeit für die Recherche in der Bibliothek ein. Sind wichtige Quellen ausgeliehen oder hat die Bibliothek z. B. während der Semesterferien nur unregelmäßig geöffnet, kann es zu unvorhergesehenen Verzögerungen kommen.

Bei einer empirischen Masterarbeit fällt außerdem die Durchführung von Studien und Datenerhebungen in den Zeitraum der Recherchephase. Weil hierfür oft längere Zeit benötigt wird, ist es wichtig, an dieser Stelle gut zu planen. Häufig wird Studierenden, die ein empirisches Thema bearbeiten, ein entsprechend längerer Zeitraum für die Masterarbeit bewilligt. Informationen dazu erhalten Sie beim zuständigen Prüfungsamt oder bei Ihrem akademischen Betreuer.

Das Schreiben (Abschnitt 3)

die Recherche gilt als abgeschlossen, wenn alle Versuche durchgeführt, alle Daten erhoben und alle Quellen ausgewertet sind. Nun folgt der - für sich genommen - größte Teil der Masterarbeit, der für viele Studierende besonders wichtig ist. Viele sehen das Schreiben, also die Verschriftlichung der Ergebnisse aus Quellenanalyse und Datenerhebung, als die eigentliche Masterarbeit: In diesem Abschnitt geht es nun darum, einen akademisch hochwertigen Text zu Papier zu bringen, der die gesamte Vorarbeit zusammenfasst und letztlich einen Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung bildet.

Auch beim Schreiben ist es sinnvoll, verschiedene Schritte nacheinander abzuarbeiten: Basierend auf den Ergebnissen Ihrer Forschungen erstellen Sie im ersten Schritt eine Gliederung, die sich auch im vorläufigen Inhaltsverzeichnis der Arbeit widerspiegeln sollte. Auf dieser Grundlage werden zentrale Hypothesen der Masterarbeit formuliert - sie bilden die Essenz dessen, was Ihr eigentlicher Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung ist. Haben Sie die Hypothesen identifiziert und formuliert, können Sie endlich mit dem beginnen, was für die meisten der Inbegriff der Masterarbeit ist: Dem Schreiben von Einleitung, Hauptteil und Schluss.

Haben Sie für Ihre Masterarbeit sechs Monate Zeit, entfällt auf das Schreiben ein Zeitraum von ca. 9 bis 12 Wochen. Da es vielen Studierenden abstrakt vorkommt, bspw. in 9 Wochen 80 Seiten schreiben zu müssen, kann es sinnvoll sein, das Ziel in kleinere Abschnitte zu unterteilen. Pro Woche müssten bei diesem Beispiel ca. 9 Seiten geschrieben werden, um am Ende der Schreibphase eine vollständige erste Fassung der Masterarbeit vorliegen zu haben. Möchten Sie innerhalb der Schreibphase auch eine erste Überarbeitung vornehmen, müssen Sie die wöchentlich zu schreibende Seitenzahl natürlich entsprechend anpassen.

Noch weiter herunterbrechen lässt sich das wöchentliche Schreibziel auf ein tägliches Pensum. Je nachdem, ob Sie pro Woche an vier oder an sieben Tagen schreiben können, erhöht oder reduziert sich die täglich zu schreibende Seitenzahl entsprechend.

Praxistipp: Um eine hohe Qualität des Geschriebenen zu gewährleisten, sollten Sie pro Tag nicht mehr als 4 bis 5 Stunden effektiver „Schreibzeit“ einplanen. Schreiben Sie regelmäßig länger, kann die wissenschaftliche Qualität darunter leiden.

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden Sie zwischendurch Phasen erleben, in denen Sie nicht das gewünschte Pensum schaffen - eine solche Schreibblockade ist bei größeren Projekten wie der Masterarbeit aber vollkommen normal. Nutzen Sie die Zeit, um bereits geschriebene Kapitel probezulesen, Ihre Forschungserkenntnisse zu sortieren oder die Quellenangaben und das Format anzupassen. Dies sind wichtige Aufgaben, die zu einem späteren Zeitpunkt häufig nicht in der benötigten Ausführlichkeit durchgeführt werden können, weil vor der Abgabe nicht mehr genügend Zeit bleibt. Dementsprechend sinnvoll ist es, erste Überarbeitungen und formale Anpassungen bereits während der Schreibphase einzuplanen.

Nachfolgend haben wir einige Tipps zusammengestellt, wie Sie sich die intellektuell herausfordernde Zeit des Schreibens einfacher machen können:

Die Korrektur (Abschnitt 4)

Nicht nur das Schreiben selbst, auch die Zeit danach ist ein wichtiger Bestandteil der Masterarbeit. Denn mit dem Schreiben an sich ist es noch nicht getan: Mindestens ebenso wichtig ist eine gute Korrektur und Überarbeitung des Geschriebenen. Im Vordergrund stehen in dieser Phase der Abschlussarbeit einerseits die sprachliche und inhaltliche Korrektur, andererseits die Überprüfung und Anpassung der Quellenangaben und des Literaturverzeichnisses.

Wir empfehlen, das Korrekturlesen mehrfach durchzuführen. Es gelingt nicht jedem, beim Korrekturlesen zugleich auf inhaltliche und grammatikalische Fehler zu achten. Daher ist es sinnvoll, beim ersten Durchlesen ausschließlich auf die inhaltliche Kohärenz zu achten, beim zweiten eine sprachliche Überarbeitung vorzunehmen und beim dritten Lesen die Formalia an die Vorgaben anzupassen.

Die Korrekturphase der Masterarbeit ist dazu da, jede mögliche Fehlerquelle zu identifizieren und zu berichtigen. Doch selbst bei mehreren Korrekturdurchgängen werden kleinere Fehler übersehen. Weil die meisten Menschen Tipp- und Flüchtigkeitsfehler in ihren eigenen Texten nur selten restlos finden, ist es heute üblich, die Korrektur an eine externe Stelle auszulagern. Von der reinen Korrektur (auch: Korrektorat) bis zum inhaltlichen Lektorat ist eine externe Überprüfung Ihrer Masterarbeit durchaus sinnvoll. Durchgeführt werden kann dieses von Bekannten oder Studienkollegen, aber auch von spezialisierten Lektoren oder Agenturen. Was manchem Studierenden überflüssig vorkommen mag, hat durchaus seine Berechtigung: Eine sprachlich fehlerlose akademische Arbeit hinterlässt beim Prüfer (und auch bei jedem anderen Leser) ein gutes Grundgefühl. Eine Masterarbeit hingegen, deren Autor nicht die Grundregeln der deutschen Rechtschreibung beherrscht, wird dagegen einen inkompetenten Eindruck hinterlassen und ggfs. zu einer schlechteren Benotung führen.

Zur Korrektur der Masterarbeit gehört heute häufig auch eine Plagiatsprüfung: Dabei geht es darum, Zitate und Quellenangaben zu identifizieren, die nicht als solche gekennzeichnet worden sind. Der korrekte Nachweis einer jeden Quelle ist bei wissenschaftlichen Arbeiten von besonderer Wichtigkeit und aus akademischer Sicht verbindlich: Auf diese Weise werden Aussagen markiert, die von anderen übernommen worden sind, egal ob es sich um direkte Zitate oder eine Zusammenfassung bereits vorhandenen Wissens handelt. Werden derartige Inhalte nicht als solche gekennzeichnet, wird dies als Plagiat bezeichnet und kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass die akademische Leistung und damit auch der Abschluss nicht länger anerkannt werden.

Praxistipp: Bei der Korrektur gilt es zwischen dem Korrektorat und dem Lektorat zu unterscheiden. Während das Korrektorat sich allein ums Sprachliche dreht, also eine Überprüfung von Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik darstellt, zielt ein Lektorat auf stilistische und inhaltliche Feinheiten ab. Mit einem Lektorat lässt sich das sprachliche Niveau der Masterarbeit noch einmal anheben. Im Fokus stehen dabei u. a. der Lesefluss, Übergänge zwischen einzelnen Abschnitten und sprachliche Wiederholungen.

Zuletzt gilt es in der Korrekturphase die Formatierung der Arbeit an die Vorgaben der Hochschule anzupassen. Der richtige Zeitpunkt für diese Aufgabe ist gekommen, wenn sämtliche anderen Aufgaben erledigt sind, d. h. Korrektorat, Lektorat und ggfs. eine Plagiatsprüfung bereits durchgeführt wurden. Nun müssen Sie die Vorgaben der Prüfungsordnung nur noch umsetzen. Dazu gehören u. a. die Formatierung von Zitaten, die Anpassung der Seitenränder und des Inhaltsverzeichnisses sowie die Überarbeitung von Fußnoten und Literaturverzeichnis.

Praxistipp: Bei der Masterarbeit zählt mehr als bei jeder anderen Studienleistung der erste Eindruck. Ist die geforderte Formatierung korrekt umgesetzt, lässt sich der Text ohne Stolperfallen lesen und gibt es möglichst keine Flüchtigkeitsfehler, haben Sie die grundlegenden Anforderungen, um einen guten Eindruck beim Leser zu hinterlassen, bereits erfüllt.

Die Abgabe (Abschnitt 5)

Die Phase der Abgabe ist der Abschnitt der Masterarbeit, dem Studierende (zu Unrecht) am wenigsten Zeit und Aufmerksamkeit zugestehen. Dabei ist dies die Phase, in der es darum geht, das Projekt „Masterarbeit“ abzuschließen und innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens an der Hochschule einzureichen.

Zeitlich gesehen können in dieser Phase noch einige Unwägbarkeiten zu überwinden sein: Denn vor der Abgabe muss die Masterarbeit (häufig in mehrfacher Ausfertigung) ausgedruckt und gebunden werden. Auch in diesem Zusammenhang sollten Sie daran denken, dass der erste Eindruck zählt: Ein schlecht lesbarer Druck aus dem eigenen Tintenstrahldrucker wird sicherlich nicht zu einer guten Bewertung führen. Sinnvoller ist es, auf eine professionelle Druckerei zurückzugreifen. Oftmals gibt es an der Hochschule einen Copy-Shop, der auf den Druck und die Bindung von Abschlussarbeiten spezialisiert ist. Alternativ können Sie Ihre Masterarbeit auch bei einem Online-Shop drucken lassen. In der Regel erhalten Sie dort Ihre fertig gebundene Arbeit innerhalb von 24 Stunden.

Praxistipp: Trotzdem sollten Sie einen ausreichenden Zeitpuffer für diese Phase in den Zeitplan Ihrer Abschlussarbeit einbringen. Schließlich kann immer etwas schiefgehen.

Beispiel: Zeitplan für eine Masterarbeit (Bearbeitungszeitraum 6 Monate)

Wenn Sie den Zeitplan für Ihre Masterarbeit erstellen, sollten Sie darauf achten, individuelle Aspekte zu berücksichtigen. Wenn Ihnen das wissenschaftliche Schreiben leicht fällt, benötigen Sie vielleicht eine kürzere Schreibphase, die sich zugunsten einer längeren Recherchephase auswirken kann. Ist das Schreiben dagegen eine Qual für Sie, sollten Sie hierfür genügend Zeit einplanen, so dass Sie auch Schreibblockaden und ein geringeres tägliches Pensum heil überstehen.

Bei einem Bearbeitungszeitraum von sechs Monaten stehen Ihnen rund 26 Wochen zur Verfügung, in denen Sie planen, recherchieren, schreiben, korrigieren und schließlich Ihre Arbeit abgeben. Nachfolgend haben wir ein Beispiel für eine 26-wöchige Masterarbeit zusammengestellt:

 

Abschnitt im Bearbeitungszeitraum

Dauer in Wochen

1. Vorbereitung

1

2. Recherche

7

3. Schreiben inkl. erster Überarbeitung

12

4. Korrektur und Lektorat

4

5. Abgabe

0,5

(Puffer)

1,5

Summe

26

 

Es ist bei einem umfangreichen Projekt wie der Masterarbeit immer sinnvoll, mit einem Puffer zu arbeiten. Unvorhergesehen Ereignisse können immer passieren - ein Erkältung, bereits ausgeliehene Fachbücher und technische Probleme lassen sich in den Griff bekommen, kosten aber Zeit. Wenn Sie für solche Momente von vornherein einen Puffer einbauen, müssen Sie nicht in Panik verfallen, sondern haben Zeit, sich um wichtige Zwischenfälle zu kümmern.

Vorlage 1: Zeitplan mit Wochenansicht

Die Masterarbeit ist ein Projekt, das Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. Je besser Sie planen, desto leichter wird es Ihnen fallen, das Projekt in seiner Gesamtheit zu überblicken. Ein Projektplan, in dem Sie markieren, welche Aufgabe Sie in welcher Woche bearbeiten möchten, verhilft Ihnen zu einem detaillierten Überblick. Nun müssen Sie sich nur noch an Ihren Plan halten - eine Art verbindlicher Redaktionsschluss für jeden Abschnitt der Masterarbeit legt feste Daten fest, an denen Sie die jeweilige Aufgabe erledigt haben und „liefern“ müssen.

 

 Woche 

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 Abschnitt 1 

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      Unteraufgabe 1 

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      Unteraufgabe 2 

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 Abschnitt 2 

 

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      Unteraufgabe 1 

 

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      Unteraufgabe 2 

 

 

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      Unteraufgabe 3 

 

 

 

 

 

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 Abschnitt 3 

 

 

 

 

 

 

 

 

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      Unteraufgabe 1 

 

 

 

 

 

 

 

 

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      Unteraufgabe 2 

 

 

 

 

 

 

 

 

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      Unteraufgabe 3 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Voraussetzung für einen solchen Projektplan ist, dass Sie jedem Abschnitt Ihrer Masterarbeit eine vollständige Liste Ihrer Aufgaben zuweisen. So können Sie Abschnitt für Abschnitt alle To Do’s auflisten und innerhalb des jeweiligen Zeitraums einplanen.

Während Sie an Ihrer Masterarbeit arbeiten, können Sie immer wieder zu Ihrer Übersicht zurückkehren und überprüfen, ob Sie sich noch im Zeitplan befinden und welche Aufgabe als nächstes ansteht. Am besten drucken Sie sich die Übersicht auf einem großen Blatt aus und hängen Sie über Ihren Schreibtisch - so haben Sie täglich die Gesamtübersicht vor Augen.

Vorlage 2: Wochenplan für die Masterarbeit

Ausgehend von der übersichtlichen Gesamtplanung sollten Sie auch jede einzelne Woche, in der Sie an Ihrer Masterarbeit arbeiten, effizient durchplanen. Stehen bspw. wichtige Termine, Vorlesungen oder Ihr Nebenjob an, können Sie die entsprechenden Zeitfenster nicht für die Abschlussarbeit nutzen und müssen die zu erledigenden Aufgaben entsprechend umverteilen. Ein Wochenplan hilft Ihnen dabei, auch hier den Überblick zu behalten und sich nicht zu verzetteln.

 

 

  Mo

  Di

 Mi

 Do

 Fr

 Sa

 So

  Wichtige Termine

 

 

 

 

 

 

 

  Private ToDos

 

 

 

 

 

 

 

  Masterarbeit Aufgabe 1

 

 

 

 

 

 

 

  Masterarbeit Aufgabe 2

 

 

 

 

 

 

 

  Masterarbeit Aufgabe 3

 

 

 

 

 

 

 

  Masterarbeit Aufgabe 4

 

 

 

 

 

 

 

 

Tragen Sie in Ihren Wochenplan alle wichtigen Termine ein, um auf einen Blick zu sehen, welche Zeitfenster Sie für die Masterarbeit zur Verfügung haben. Anschließend können Sie die Aufgaben, die in dieser Woche erledigt werden sollen, auf die freien Zeitfenster verteilen. Achten Sie aber darauf, dass auch noch genügend Freizeit übrig bleibt - denn auch Pausen sind wichtig.

Zusammenfassung

 

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